Glossar
|
C A R . H i F i und mehr ...
Soundsysteme
Autos sind heute viel mehr als reine Fortbewegungsmittel. Die Fahrzeuge sollen nicht nur in immer schickeren Designs daherkommen, auch die Insassen wollen bequem sitzen und während der Fahrt unterhalten werden. Immer bessere Techniken ermöglichen es, Musik, Filme und Informationen in hoher Qualität auch im Auto abzuspielen. Während noch vor einigen Jahren Standardlautsprecher Platz im Innen- und Kofferraum wegnahmen, werden für viele Fahrzeugtypen inzwischen High-End-Soundsysteme maßgeschneidert und zum Teil individuell programmiert. Ein solches Soundsystem . auch Klangsystem oder Mehrkanal-Tonsystem genannt . setzt ein möglichst realistisches räumliches Klangerlebnis um. Dazu werden mehrere Lautsprecher sowie Mehrkanalverstärker verwendet. Diese sind mittlerweile so kompakt gebaut, dass sie sich überall im Fahrzeug verstauen lassen, ohne im Weg zu sein.
Darüber hinaus arbeitet ein modernes Soundsystem mit Satelliten und/oder einem regelbaren Subwoofer, mithilfe derer ein klarer Klang erzeugt wird. Über einen Touchscreen lassen sich viele Modelle einfach bedienen. Oft können Angaben zur eingelegten Musik auf einem Display abgerufen werden. Doch nicht nur der Klang ist bei einem Soundsystem wichtig: Immer mehr Geräte sind auch mit ansprechenden Designs versehen, etwa in transparenten Gehäusen aus Plexiglas oder mit raffinierten Lichteffekten. Zukunftsweisende, noch sehr kostspielige Systeme verfügen zudem über einen Prozessor, der Informationen zur Fahrgeschwindigkeit sowie zu Wind- und Reifengeräuschen sammelt, die Boxen dementsprechend ansteuert und auf diese Weise den Klang je nach Situation optimiert.
Beim Preis gilt: Je ausgefeilter und umfangreicher die Technik, desto teurer das Soundsystem. Deswegen sollte vor einem Kauf bedacht werden, welche Ausstattungsmerkmale nur Spielerei und welche sinnvoll sind.
MP3-CD-Radios
Immer mehr Autofahrer möchten auch während der Fahrt nicht auf ihre Lieblingsmusik verzichten. Daher ist ein Autoradio fast zur Pflicht geworden. Kassettendecks werden allerdings immer weniger verwendet und haben einem CD-Fach Platz gemacht. Manche Modelle verfügen sogar über einen MP3-Player. Aufgrund der hohen Komprimierung von MP3-Files passt auf eine herkömmliche CD so wesentlich mehr Musik. Um diese jedoch abspielen zu können, braucht das Auto ein MP3-CD-Radio.
Nur dieses Gerät ist in der Lage, die Dateien zu erkennen und wiederzugeben. So kann man mit solch einem Radio kann auch auf langen Strecken durchgehend Musik hören, ohne die CD zu wechseln. Viele Player verfügen über Zusatzfeatures wie etwa der Wiederholung eines einzelnen Albums oder der ganzen CD, einer Zufallswiedergabe sowie spezieller Titelauswahl. Meist ist auch ein schneller Vor- und Rücklauf im Gerät integriert. Manche MP3-CD-Radios zeigen zusätzlich den Titel des gerade laufenden Liedes an. Daneben kann ein solches Radio natürlich auch herkömmliche Audio-CDs abspielen. Neben Original-Cds ist zudem die Wiedergabe von CD-R und CD-RW möglich.
Das Radioteil des Geräts verfügt in der Regel über UKW und Mittelwelle. Zur Standardausstattung vieler Modelle gehören neben dem Sendersuchlauf etwa 10 Speicherplätze für oft gehörte Radiosender. Auch das Empfangen von Verkehrsfunk ist heutzutage obligatorisch und in allen MP3-CD-Radios möglich.
Die Preisspanne dieser speziellen Player ist groß. Ein qualitativ gutes MP3-CD-Radio kann daher schon mal mehrere hundert Euro kosten. Da mittlerweile alle Modelle über ein abnehmbares Bedienteil und meist sogar über einen Code verfügen, ist die Diebstahlrate relativ gering.
Navigationsradios
Wer möchte auf Reisen nicht den Stress mit Routenplanern und Landkarten vermeiden? Hier hilft nur eines: ein Navigationssystem. Heutzutage gehört es zu einer der beliebtesten Sonderausstattungen im Auto. Neben herkömmlichen Navigationssystemen gibt es jetzt auch das so genannte "Navigationsradio", mit dem nicht nur der Weg zum Ziel angezeigt, sondern gleichzeitig weitere nützliche Features angeboten werden.
Navigationsradios verarbeiten nicht nur, wie andere Navigationsgeräte, das vom Satelliten ausgestrahlte GPS-Signal, sondern sind zusätzlich an den Tacho des Fahrzeugs sowie an einen elektrischen Kompass geschlossen. Befindet sich das Fahrzeug also in einem Tunnel oder einer Tiefgarage und empfängt deshalb das Satellitensignal nur schlecht, können Navigationsradios diese Ungenauigkeiten wesentlich besser korrigieren als bisherige Navigationssysteme. Zusätzlich lässt sich mit Hilfe der Tachodaten und des Kreiselkompasses die eigene Position besser berechnen. Staus können mit einem Navigationsradio praktisch umfahren werden. Die Routenführung zeigt sich überwiegend exakt und Bedienung sowie Einbau sind relativ einfach zu handhaben. Dadurch, dass sich das Gerät einfach in den Radioschacht einschieben lässt, ist es in vielen Autos problemlos nachrüstbar. Die Navigationsradios stehen den ab Werk eingebauten Geräten in nichts nach. Viele Geräte sind mitunter sogar günstiger: Die Preise beginnen bei etwa 450 Euro pro Gerät.
Kickbass
Optimaler Sound im Auto . für viele heißt das, seine Car-HiFi-Anlage aufzurüsten und unterwegs die Klänge basslastiger Musik zu genießen. Für solch ein Musikerlebnis unterwegs kann ein Kickbass als Einzelgerät oder zusätzlich zu einem herkömmlichen Subwoofer eingesetzt werden.
Bei einem Kickbass handelt es sich um einen Tieftonlautsprecher, der die Gesamtdynamik im Auto wesentlich verbessern kann und für den ultimativen .Kick. sorgen soll, der bei einem Subwoofer oft fehlt. Im Gegensatz zu diesem ist der Kickbass für den oberen Bassbereich zuständig, das heißt für den Tieftonfrequenzbereich zwischen etwa 80 und 140 Hertz. Er verfügt in der Regel über eine hart aufgehängte Membran, die einen Durchmesser von etwa 13 bis 16, idealerweise 16 Zentimetern haben kann. Diese Fläche ist notwendig, um besonders tiefe Töne gut erzeugen zu können. Kickbässe werden häufig für einen besseren Sound im Auto eingesetzt, indem man sie in die Innenseiten der Vordertüren einbaut. Zwei bis vier Geräte im vorderen Bereich des Fahrzeugs reichen völlig aus, da der erzeugte Bassklang eine Frequenz von unter 80 Hertz hat und somit den gesamten Innenraum mit Impulsen ausfüllt. Auch in Diskotheken werden Kickbässe oft verwendet, um besonders intensive Basslinien zu erzeugen und somit die Menschen zum Tanzen zu animieren
Car-HiFi-Verstärker
Car-HiFi-Verstärker werden dazu eingesetzt, bereits eingebaute HiFi-Anlagen in Fahrzeugen zu erweitern. Wollen Sie also mit einem Car-Verstärker die Lautstärke und Klangqualität in Ihrem Auto verbessern, sollten Sie vor dem Kauf überlegen, wo genau Sie ihn in Ihrem Wagen unterbringen wollen und vor allen Dingen können. Verstärker und auch Subwoofer benötigen oft viel Platz. Grundsätzlich sollte ein Car-HiFi-Verstärker so eingebaut werden, dass er zwar stabil, aber noch frei genug steht, dass über die Kühlrippen genügend Abwärme abgegeben werden kann. Wenn er in einer engeren Position wie z.B. in einem doppelten Kofferraumboden platziert werden soll, empfiehlt es sich, den Einbau zusätzlicher PC-Lüfter zu erwägen. Weiterhin sollten Sie bedenken, dass die Geräte untereinander verkabelt werden müssen. Damit die Kabel nicht sichtbar sind, können sie unter der Innenverkleidung verlegt werden. Um ein optimales Klangergebnis zu erhalten, empfiehlt es sich außerdem, darauf zu achten, dass die Wattzahl und andere Eigenschaften des Car-HiFi-Verstärkers mit denen der Boxen und der Head Unit bzw. der HiFi-Anlage abgestimmt sind. Sie werden nicht viel Freude am Musikhören haben, wenn Ihr Verstärker mit der Umsetzung der Signale überfordert ist oder diese in übertriebenem Maße verstärkt. Sobald Sie das richtige Produkt für Ihr Car-HiFi-System gefunden und eingebaut haben, muss der Verstärker noch richtig konfiguriert werden, damit sein Klang- und Lautstärkepotential optimal ausgenutzt werden kann. Car-HiFi-Verstärker sind ab circa 80 Euro erhältlich.
Car-HiFi-Subwoofer
Wer viel Wert auf guten und bassgewaltigen Sound im Auto legt, sollte auf einen Car-HiFi-Subwoofer nicht verzichten. Lautsprecherboxen allein ermöglichen zwar einen guten Klang bei der Fahrt, aber meist keine ausreichende Tieftonlastigkeit. Ein Subwoofer sorgt hier zusätzlich zu den Lautsprechern einer Car-HiFi-Anlage für die nötigen Tieftonfrequenzen. Er erzeugt den bekannten und beliebten Bass-Sound und verbessert so den Gesamtklang im Auto. Besondersgerne wird ein Car-HiFi-Subwoofer mit einer Frequenz unter 80 Hz verwendet. Je größer das Volumen des Car-HiFi-Subwoofers, desto intensiver und basslastiger ist auch sein Ton. Es sei jedoch zu beachten, dass ein zu intensiver Basston mitunter gesundheitsschädigend sein kann.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Car-HiFi-Lautsprechern, die einfach an das Autoradio angeschlossen werden können, benötigt der Car-HiFi-Subwoofer einen zwischengeschalteten Verstärker. Ist der Subwoofer nicht bereits in die Komplettanlage integriert, kann er nach Belieben überall im Innenraum des Autos angebracht werden. Da eine Frequenz unter 100 Hertz mit bloßem Ohr nicht mehr zu orten ist, reicht ein Car-HiFi-Subwoofer im Heckbereich des Autos für einen guten Sound völlig aus. Bei der Unterbringung im Auto sollte jedoch bedacht werden, dass für die Basserzeugung viel Luft, das heißt viel Platz benötigt wird.
Car-HiFi-Lautsprecher
Wie gut das Klangerlebnis mit einem ins Auto eingebauten HiFi-System ist, hängt immer auch von den verwendeten Lautsprechern ab. Diese können inzwischen so gut wie überall in einem Fahrzeug untergebracht werden. Dafür gibt es zum einen die klassischen einbaufertigen Car-HiFi-Lautsprecher für die dafür vorgesehenen Originalöffnungen, die sich in den Stehwänden im Fußraum befinden. Für die, die mehr wollen, gibt es alternativ die hochwertigen Zwei- oder Dreiwegesysteme.
Diese können in die Heckablage, die vorderen Türen oder in so genannte Kickpanels eingebaut werden. Hecklautsprecher sind allerdings in der Beliebtheit zurückgegangen, heutzutage legen Fahrer eher Wert auf "Frontstaging", d.h. eine Bühnenabbildung und Klangausrichtung ähnlich der Heimanlage. Bei einbaufertigen Lautsprechern ist wissenswert, dass sich die Geräte gut in die dafür gedachten Öffnungen einfügen, klanglich jedoch keine Offenbarung sind. Zwei- oder Dreiwegesysteme liefern hingegen einen anspruchsvolleren Klang, sind jedoch nicht ganz so einfach einzubauen. Die bereits vorhandenen Originalöffnungen sind meist zu klein, also ist Kreativität gefragt. Für das beliebte Frontstaging sind Frontlautsprecher erforderlich. Um diese in die vorderen Türen - ein akustisch günstiger Ort - einbauen zu können, muss die Türverkleidung bearbeitet werden. Alternativ dazu können Kickpanels, das sind kleine Gehäuse aus Holz oder GFK, im vorderen Fußraum genau eingepasst und akustisch auf den Fahrer ausgerichtet werden. Die Vorteile liegen in dem auf diese Weise erzeugten Superklang, dem Frontstaging und der leichten Rückrüstbarkeit. Der Innenverkleidung Ihres Autos zuliebe ist es ratsam, den Einbau der Car-HiFi-Lautsprecher von einem Profi vornehmen zu lassen. ACR Rottenburg bietet diesen Einbau kostengüsntig an. Sowohl einbaufertige Lautsprecher als auch Zwei- oder Dreiwege-Systeme gibt es in diversen Preis- und Qualitätsklassen.
Portable Navigationssysteme
Navigationssysteme sind längst kein Luxus mehr: Mittlerweile in allen Preisklassen erhältlich, bringen sie jeden Autofahrer sicher und zuverlässig ans gewünschte Ziel. Das satellitengestützte Navigationssystem führt zielsicher durch Deutschlands oder Europas Straßen, bestimmt Standorte aufs Genaueste und berechnet die kürzesten oder schnellsten Routen und Anfahrwege. Besonders praktisch sind Bildschirm-Navigationssysteme mit 3D-Ansicht, da sie einen guten Überblick und eine bessere Orientierung bieten. Darüber hinaus erhält der Fahrer eine gesprochene Routenanweisung, die seinen Blick nicht vom Verkehr ablenkt. Ein Großteil der Systeme ist mit Zusatzmaterial wie z.B. Internetdownloads erweiterbar.
Alarmanlagen
Die Gefahr eines Einbruchs steigt in der Regel mit dem Wert eines Autos. Damit es nicht dazu kommt, gibt es die Auto-Alarmanlage. Diese basiert auf einer hoch entwickelten Technik, die bei vielen Modellen an den Auto-Typ gebunden ist. Eine Standard-Auto-Alarmanlage ist mit Funktionen ausgestattet, die ein hohes Maß an Sicherheit gewähren und zur Abschreckung von Dieben dienen. Dazu zählt vor allem der Alarm. Dieser wird bei starken Druckeinwirkungen und gewaltsamem Öffnen der Türen und Fenster aktiviert. Ein lauter, heller Ton soll den Dieb erschrecken und gleichzeitig Menschen alarmieren, um ihn zu überführen. Zusätzlich beginnen alle Blinker am Auto zu leuchten. Besonders nachts wird so Aufmerksamkeit erzeugt, so dass der Räuber in Panik verfällt. Nachbarn oder Personen in der Nähe können dann eingreifen und die Polizei benachrichtigen. Alarmanlagen, die in Online-Shops oder Tuningläden zu kaufen sind, bieten meist zusätzliche Funktionen. So gibt es bei manchen Modellen ein Alarm-LED, bei dem eine LED-Leuchte als Statusanzeige im Auto zur Abschreckung dient und dem Dieb signalisiert, dass das Fahrzeug sehr gut gesichert ist. Manche Autos haben statt des Alarms eine Sirene, die mit einem zusätzlichen Verstärker ausgestattet und daher sehr laut ist. Mit derartigem Lärm sollen potentielle Diebe in die Flucht geschlagen werden. Die Kosten für eine einfache Auto-Alarmanlage belaufen sich meist auf 150 Euro oder mehr.
Freisprechanlagen
In Deutschland ist es verboten, während des Autofahrens mit dem Handy zu telefonieren. Augen und Konzentration sollten auf der Fahrbahn und die Hände am Steuer bleiben. Um dennoch bei der Fahrt Telefonate führen zu können, wurden Freisprecheinrichtungen (FSE) konzipiert. Neben portablen Anlagen gibt es auch installierte Geräte. Bei portablen Anlagen wird ein herkömmliches Handy während der Fahrt in eine dafür vorgesehene Vorrichtung (Car-Kit) gesteckt. Für Telefongespräche nutzt die Anlage die im Auto vorhandenen Lautsprecher und der Fahrer spricht in die Richtung des Handys. Meist werden Radio und Musik bei einem Anruf unterbrochen. So kann der Fahrer telefonieren, ohne das Gerät ans Ohr halten zu müssen. Für Benutzer von Bluetooth-Handys gibt es eine weitere Möglichkeit, bei der eine Bluetooth-Freisprechanlage an den Zigarettenanzünder angeschlossen wird. Der Fahrer kann über das Freisprechmodul die Lautstärke und Rufnummerwahl eingeben und seine Anrufe tätigen. Das Handy kann dazu in der Tasche bleiben, denn die Anlage nimmt selbstständig Kontakt zum Gerät auf.
Für Vieltelefonierer eignen sich fest eingebaute Freisprechanlagen. Die benötigen nicht so viel Platz wie die Car-Kits und sind zudem stabiler. Sie sind zwar auch wesentlich teurer, bieten jedoch hohe Qualität. Während die Car Kits für eine breite Palette von Handymodellen angefertigt werden, ist eine fest eingebaute Anlage auf einen bestimmten Handytyp zugeschnitten und somit vorteilhafter auf diesen abgestimmt. Bei einem neuen Mobiltelefon ist allerdings auch eine neue Freisprechanlage erforderlich. Oft werden fest eingebaute Anlagen durch ein kleines Display ergänzt, das in Augenhöhe in der Nähe des Lenkrads angebracht wird und z.B. Telefonnummern und/oder Namen von Gesprächspartnern anzeigt.
|
|